Geschichte des Elferrats

 

 Um 1907 fusionierte die damals neu gegründeten 1. Reutlinger Karneval-Gesellschaft mit dem Männerverein. So entstand nach dem damalige Motto "ein Verein zur geselligen Unterhaltung" die 1. Reutlinger Karneval-Gesellschaft unter dem Präsident Albrecht Finckh (Cafe Finckh).

 

 ( Elferrat 1913)

Bereits im Januar 1912 lud der Elferrat zur „großen intimen Herren-und Fremden-Sitzung unter Mitwirkung erstklassiger hiesiger und auswärtiger Bütten-Redner“ ins Hotel Bär ein. Bereits ein Jahre nach der durch den 2. Weltkrieg nötigen Wiedergründung des Vereinerfolgte 1950 schon die erste Fasnachtsveranstaltung mit Tanz und Büttenreden. Am 11.11.1958 konstituierte sich dann bei einer festlichen Gründungssitzung im damaligen Parkhotel unter dem Präsident Paul Roth ein neuer Elferrat. Mit dem neuen Schlachtruf “AcheLau“ und einem eigens komponierten Karnevalsmarsch traten die Elferräte Rudi Bischoff, Conny Buck, Herbert Höpfner, Hans Heinkel, Helmut Quinzler, Willy Gminder, Wilhelm Röhm, Wilhelm Hochleitner, Otmar Reebmann, Artur Wagner und Alfred Grüninger an, dem Karneval in Reutlingen eine neue Chance zu geben.Im darauf folgenden Jahr (Saison 1959 / 60) führte der Elferat das erste Prinzenpaar in den Reutlinger Karneval ein. Wurde der Prinz noch vom Elferat gewählt, so durfte das Närrische Volk selber beim großen Auftakt am 11.11.59 in der Listhalle seine Prinzessin mittels Wahl bestimmen. Die Reutlinger erwartete in dieser Saison noch eine weitere Überraschung: 1960 fand anlässlich der Landesverbandssitzung der Karnevalsvereine Württemberg nach 1911 der zweite großer Karnevalsumzug in Reutlingen statt. Eine anschließende Fremdensitzung in der Listhalle schloss diese erste Großveranstaltung der noch jungen Reutlinger KG ab. In den folgenden Jahren arbeitet der MVR weiter daran den Karneval in Reutlingen wieder heimisch werden zu lassen.